3 Tage Bangkok: Bericht mit Tipps, Tricks und Empfehlungen

Unsere Thailand Reise startete Donnerstag Nacht in Wien, sodass wir um zirka 15:00h (+6h) am Flughafen Bangkok ankamen. Wir nahmen ein Taxi zum Hotel und machten hier bereits die erste Erfahrung mit den Abzock-Spielchen der Taxifahrer.

Da die offizielle Taxi-Schlange zu lang war, gingen wir ein Stück raus aus dem Flughafen-Areal und handelten mit dem erstbesten Fahrer 600 THB (~€ 15,-) aus. Während der Fahrt erklärte er uns, dass nochmal 200 THB für die Autobahn-Maut anfallen. Natürlich war das nicht der Deal und auch lange Diskussionen brachten nicht viel. Wir gaben ihm 700 THB, da wir nach 1 Stunde Staustehen nur mehr asap ins Hotel wollten.

Empfehlung: Definitiv nach Alternativen (Bahn) erkundigen, da Taxis in Relation teurer und mühsamer sind, schon alleine wegen des unglaublichen starken Verkehrsaufkommens.

Tipp 1: Wenn man dennoch Taxi fahren möchte, einfach gut verhandeln (besser als wir *g*) und abklären ob die Autobahn-Maut inklusive ist. Wir haben nachträglich erfahren, dass unsere Fahrt eigentlich nur etwa 450 THB kosten hätte sollen.

Tipp 2: In Bangkok bei den Taxifahrern immer auf Taxameter bestehen, da die vorgeschlagene Pauschale immer weit darüber liegt. (Ausnahme: Flughafentransfer)

2) Hotel: Lebua State Tower 5*

Klare Empfehlung! Bekannt aus dem Film „Hangover 2“ ist das 5-Stern-Hotel im Lebua Tower und ganz besonders auffallend und gut besucht, ist die Lebua Roof-Top-Bar. Deswegen sind wir dort abgestiegen und haben sogar ein Upgrade auf das Luxus-Apartment im 52. Stockwerk mit fast 200 m² bekommen, das einfach unglaublich war. Wir hatten 4 Balkone mit Aussicht auf den River wie oben abgebildet. Auch das Frühstücks-Buffet ist riesig und unbedingt zu empfehlen, wenn man dieses Hotel bucht.

Einziger Kritikpunkt: Da die Roof-Top-Bar im 64sten Stock heiß begehrt ist, stehen ab 18:00 Uhr Touristenschlangen bei den Aufzügen. Hier hätte man besser die Aufzüge in Hotelgäste und Bar-Besucher aufteilen sollen, da man da ganz schön lange warten kann.

Die Bar selbst ist natürlich großartig, jedoch viel zu stark besucht und unverschämt teuer für Thailand-Verhältnisse. (Cocktails ca. € 15,-)

3) Sightseeing und Shopping

Tempel gibt es sehr viele in Thailand. Der meistbesuchteste ist der Königspalast: Wat Phra Kaeo, der sich auch gut mit dem liegenden Buddha Wat Pho verbinden lässt. Nachdem ich noch nie zuvor einen Tempel bestaunt habe, war es für mich doch interessanter und umwerfender, als zuvor geglaubt.

Tipp 1: Für Tempel-Besuche muss man die Beine bedeckt haben, daher entweder richtig gekleidet hinfahren, oder so wie ich, sich eine sexy Yoga-Hose dort ausleihen, da ich bei den hohen Temperaturen nicht mit einer langen Hose den ganzen Tag bestreiten wollte.

Tipp 2: Vorsicht bei Leuten, die Touristen ansprechen und sagen, dass der Tempel geschlossen hat. Der Tempel hat jeden Tag offen und hier versucht man wieder nur gutgläubigen Touristen Geld aus der Tasche zu ziehen.

Den Wat Arun (Tempel der Morgenröte) haben wir uns nur aus der Ferne angesehen, gehört aber ebenfalls zu den Top-Sightseeings Bangkoks.

Zum shoppen fährt man am besten ins MBK – ein siebenstöckiges Einkaufszentrum mit 3 weiteren Malls (Station Siam) unmittelbar daneben. Dort kann man vermutlich Tage verbringen. 🙂

Die Khlongs (Kanalfahrt) sind ebenfalls ein Highlight in Bangkok, die wir zeitlich nicht mehr schafften. Hier dürften die Meinungen scheinbar sowieso etwas auseinander gehen, da man angeblich nichts spannendes sieht und es übel riechen soll.
Nachdem ich mit strengen Gerüchen nicht so gut zurecht komme, trauere ich dieser versäumten Sehenswürdigkeit nur bedingt nach. 😉

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