Warum ökologische & ethische Themen in meinem Blog zu finden sind.

Ich habe für mich beschlossen meinen Blog unter anderem auch für ökologische & ethische Themen zu nutzen. Im Prinzip steckte ja immer schon ein Weltverbesserer, Träumer, Gerechtigkeits-Freak, Umweltschützer, Tierfreund, Sozialist, Idealist, Perfektionist, Menschenrechtler, Anti-Materialist und ein kleiner Monk in mir und ich denke, dass ein Blog eine ganz gute Plattform dafür ist.

Ich möchte von meinen Erfahrungen erzählen und sie an euch weitergeben und  vielleicht helfen ja meine Tipps oder Empfehlungen auch dem einen oder anderen.

Um welche Themen geht es?
Umweltverschmutzung, Bio, Fairtrade, Ernährung, Kaufverhalten, Tierleid, Veganismus, …usw.
Das sind alles Oberbegriffe und ich möchte in meinen Blogeinträgen gar nicht so weit ausholen. Mir geht es vor allem darum, bei den einfachen und alltäglichen Dingen anzusetzen, wo jeder etwas ändern kann. zB. Wenn es ein Produkt A gibt, das schlecht für die Umwelt ist und dann ein gleichwertiges Produkt B gibt, das umweltfreundlich(er) ist, wieso sollte man dann noch überhaupt A kaufen? (Nehmen wir an, beide Produkte kosten sogar das selbe.) Die Antwort ist meistens, weil es niemand weiß. Gottseidank aber gibt es Menschen, die sich damit beschäftigen (auch wenn es die Minderheit ist) und dieses Wissen auch teilen. Nachdem ich selbst in den letzten 1,5 Jahren sehr viel in meinem Leben zum Positiven geändert habe, möchte ich einfach davon berichten und hoffe, dass das wiederum Menschen motiviert etwas zu ändern.

Meine Motivation dahinter:
Ich denke, wenn ein Eiswasser-Kübel (ice bucket challenge) weltweit zu Millionenbeträgen an Spendengeldern für eine Krankheit (die man zuvor nicht mal kannte) aufrufen kann, dann muss der virale Kreislauf auch bei anderen Themen funktionieren können. Damit meine ich, wenn ich alleine einen Kübel Wasser über mich leere, bewirkt es wenig, außer vielleicht ein paar beherzte Lacher. Wenn es die Masse tut, bewirkt es etwas. Und auch wenn es leider nicht jeder „cool“ findet, sich für eine bessere Welt einzusetzen, denke und hoffe ich dennoch, dass die Öko-Welle größer werden wird. Das ist dann mein Mikro-Beitrag dazu. J

Meine Inspiration:
Es gibt 2 Menschen, die mich natürlich besonders inspiriert haben. Zum einen der Autor Leo Hickman und zum anderen meine stark ökonomisch denkende Freundin. Ich habe das Buch von Leo Hickman „Fast nackt – mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben“ von meiner Freundin damals geschenkt bekommen und gelesen. Es gab mir das Gefühl, dass ein einzelner viel bewegen kann und das dieses ethische Leben manchmal ziemlich anstrengend sein kann, aber auch ganz einfach. Aus männlicher Sicht sehe ich mein persönliches Projekt „gut zu leben“ als eine Challenge und ich denke, wenn man es so betrachtet, ist es plötzlich nichts lästiges mehr, sondern kann genauso „geil“ sein.

Was mir dabei ganz wichtig ist:
Sehr schnell verurteilen Menschen andere Menschen, wenn sie das Gefühl haben, jemand predigt ihnen etwas vor und hält sich vielleicht selbst nicht daran, ganz nach dem Motto: „Wasser predigen, aber Wein trinken.“
Ich möchte nichts predigen, sondern Tipps und Empfehlungen geben, aber auch empfangen, denn niemand kann alles wissen und ich kann mich daher ebenso irren. Es geht hier tatsächlich nur um den Wunsch etwas weiter zu geben, von dem ich überzeugt bin. Die wichtigste Sache für mich dabei ist: Ich bin weder besser noch schlechter als jemand anders und bin ebenfalls – wie alle Menschen –quasi nicht perfekt. Und nur, weil zum Beispiel jemand sagt, dass Autoabgase die Umwelt belasten, heißt es noch lange nicht, dass derjenige nicht trotzdem auf SUV’s stehen kann.

Jeder hat einen ökologischen Fußabdruck auf diesem Planeten und man sollte auf die gesamte Summe achten. Ich berichte nur von den Dingen, die mir gelungen sind und nicht von denen, die ich eigentlich auch ändern sollte.
zB: CO2 kann man sparen indem man weniger oder gar kein Fleisch ist, aber auch wenn man weniger fliegt oder Auto fährt. Somit obliegt es jedem selbst, was man tun und was man lassen möchte. Je besser der Fußabdruck, umso besser für alle.

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