Venedig, Murano und Burano

Venedig ist so wunderschön für mich, dass ich am liebsten jedes Jahr hinschauen möchte. Heuer habe ich es mal wieder hingeschafft und habe wieder Neues entdeckt. Hier also mein zweiter Blogartikel über Venedig, wenn man schon mal dort war und Neues entdecken mag.

Neue Bezirke in Venedig entdecken

Jeder sieht sich natürlich in Venedig zuerst San Marco an, wo sich der Markusplatz, die Marcuskirche und der Campanile befindet. (siehe auch meinen ersten Venedig Blog) Wenn man aber mehr Zeit hat, oder öfters vorbeikommt, sollte man sich auch die anderen Bezirke ansehen.

Ich habe mir heuer Dorsoduro angesehen und empfehle euch den Platz „Campo Santa Margharita“ aufzusuchen, wenn ihr in Venedig etwas günstiger Essen gehen wollt, aber trotzdem eine belebte, freundliche Atmosphäre haben möchtet.

Von San Marco ausgehend (wo man als Tourist ja meistens verweilt), muss man irgendwie über den Canal Grande kommen. Am besten über die Brücke „Ponte dell Accademia„.

Sollte man gleich zu Beginn seiner Venedig-Reise Dorsoduro anpeilen wollen, sollte man gleich beim Start „Santa Lucia“ (also wo Bus- und Bahnstation ist) den Canal Grande überqueren und von dort weitergehen.

Nachbarinseln Murano und Burano

Noch spannender wird es, wenn man nebst Venedig auch die Nachbarinseln ansehen möchte. Hier empfehle ich die wunderschöne Insel Burano, wo man zwangsläufig auch an Murano vorbeikommt.

Murano ist bekannt für die bunte Glasherstellung und genau das präsentieren sie in jedem Geschäft auf dieser Insel. Burano hingegen fällt damit auf, dass jedes Haus auf dieser kleinen Insel eine kräftige Wandfarbe aufgetragen hat, was in Summe ein sehr buntes Stadtbild ergibt. Das schlägt das sowieso schon so romantische Venedig nochmals um eine Nuance. Wir hatten ein sehr gutes Essen im Restaurant „Il principe“ direkt am Wasser. Kann ich nur weiterempfehlen, da hier Preis-Leistung in Ordnung ist.

Die Anreise nach Burano / Murano

Die Anreise geht nur mit dem Schiff (Linie 3 und 12) und dauert leider mindestens 1 Stunde, da man umsteigen muss. Von Santa Lucia muss man das Linienboot 3 bis Murano nehmen und fährt ca. 10 Minuten bis zur Station „Faro„. Man kann aber auch eine Station früher aussteigen („Colonna„) und geht durch Murano bis zur Station „Faro“. Das haben wir gemacht, damit wir auch einen Teil von Murano sehen konnten.

Bei „Faro“ muss man dann in die Linie 12 umsteigen und erreicht Burano nach zirka 40 Minuten. Hier kann man sich glücklich schätzen, wenn man einen Sitzplatz ergattert.

Schiffpreise in Venedig

Die einfache Fahrt kostet € 7,50 und kann 75 Minuten genutzt werden. Eine Tageskarte kostet € 20,-. Wir sind eigentlich mit je 2 einfachen Fahrten pro Tag durchgekommen. Rechnerisch rentiert sich erst ab drei einfachen Fahrten die Tageskarte, jedoch will man eigentlich kaum freiwillig eine dritte Fahrt machen, wenn man bereits länger in der Schlange warten musste. Oftmals ist man zu Fuß nahezu gleich schnell, wenn man Rialto, San Marco, usw. sehen möchte.

Anreise von Mestre

Wer sich nicht die superteuren Hotels in Venedig direkt leisten möchte, wird wohl außerhalb ein Quartier suchen. Ich war bisher immer in Mestre und muss mich gleich an dieser Stelle kurz darüber auslassen, wie unglaublich hässlich Mestre eigentlich ist und wie heruntergekommen fast alle Hotels dort sind. Aber so ist das nun mal und der Vorteil wiederum ist, dass man mit Bus oder Zug relativ schnell nach Venedig fahren kann.

Ich persönlich finde den Zug um Welten attraktiver und kostet auch nur € 1,30 pro Fahrt. Ein Nachteil: der Zug fährt nur bis zirka Mitternacht, der Bus länger.

Venedig Markusplatz, Markuskirche, Markusdom

Venedig ist eine unglaubliche Stadt, die man gesehen haben sollte. Für (Hobby-)Fotografen ist es ein Schlaraffenland! Hier mein Bericht mit ein paar Empfehlungen. Anreise & Unterkunft Von Wien kommt man am besten mit einer 6-stündigen Autofahrt nach Venedig und... Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.