Sardinien, Cala Gonone - Urlaubsbericht mit Tipps & Empfehlungen

„Sardinien ist die Karibik des Mittelmeers“ hab ich mal irgendwo gelesen und wollte diese Insel seitdem bereisen. Heuer war es nun so weit und wie immer schreibe ich meine Erfahrung, Tipps und Tricks in meinem Blog zusammen. 

Anreise:

Wir sind mit dem Flugzeug angereist, denn die Flugdauer beträgt maximal 1,5 Stunden von Wien nach Olbia. Danach haben wir ein Mietauto genommen und sind bis zu unserem Hotel nach Cala Gonone weitere 1,5 Stunden gefahren.

Hotel Costa Dorada:

Wir hatten in meinen Augen das beste Hotel in ganz Cala Gonone gebucht, da es direkt an der Strandpromenade lag, es optisch wunderschön war (Steinmauern mit verwachsenen Weinreben und Efeu) und der akribische Chef immer sorgte, dass alles passte.

Die Costa Dorada war ein 4* Hotel mit überschaubaren 25 Zimmern und einer großartigen Terrasse mit Meerblick für Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Einziger kleiner Nachteil, insbesondere für sensiblere Personen, war, dass die Federkernmatratzen des Bettes alt und nicht sehr bequem waren und dass nebenan ein Strandlokal bzw. ein kleines Amphitheater lag, wo teilweise recht laute Musik zu hören war. Es hielt sich aber in Grenzen, daher trotzdem klare Weiterempfehlung.

Sehr erfreulich war auch, dass unser Zimmer im Erdgeschoss so kühl blieb, dass wir nie unsere Klimaanlage benötigten.

Lage Cala Gonone:

Der Ort liegt in der Mitte an der Ostküste der Insel und befindet sich in einer zirka 25 km langen Bucht. Die Strände waren aus feinem Kies und teilweise Sand. Das Meer war angenehm warm und es ging schnell steil hinein (also kein langes „Kneipen“ bis zu den Knien wie man es aus Lignano &. Co kennt).

Das Dorf selbst war ansehnlich und das Highlight war die Strandpromenade, wo ein Lokal neben dem nächsten lag und es überall gutes Essen gab. Der italienische Flair ist und bleibt daher immer noch sehr einzigartig.

Tipps & Empfehlungen

Highlight:

Mein persönliches Highlight des Urlaubes war der Ausflug mit einem 40-PS starken Motorschlauchboot, das man dort einfach für € 170,- plus Benzin den ganzen Tag mieten konnte. Es ist vielleicht etwas viel Geld, aber in meinen Augen absolut wert. Wir konnten dadurch die gesamte Bucht bis Cala Goloritzé abfahren, mehrere Grotten von außen besichten und neue Strände entdecken. Man bekam sogar eine Kühlbox für Essen und Trinken und einen Sonnenschirm zum Boot dazu.

Tipp 1:

Wenn man mit dem Flieger anreist, hat man vermutlich keinen Sonnenschirm dabei, den man aber bei der italienischen Sonne brauchen wird. Die Tagesmieten für Schirm und Liegen liegen bei € 10 am Tag. Wer also für 1 Woche Badeurlaub nicht dafür € 70,- zahlen mag, sollte sich einen Schirm im Supermarkt (bei den Ständen und Souvenier-Shops viel teurer) um zirka € 10 nehmen und am Ende des Urlaubes entweder an jemanden anderen weiterverkaufen oder -schenken.

Tipp 2:

Wer den Strand Oasi Biderosa besuchen möchte, braucht eine Reservierung, da sie nur 120 Autos zulassen. In der Hauptsaison sollte man schon am besten VOR Urlaubsantritt anrufen, da wir leider schon zu spät dran waren und diesen angeblich sehr schönen Strand nicht sehen konnten.

 

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